Hallo zusammen,
lange hat's gedauert, doch nun ist sie da: Die 14te offizielle Folge des Linguistik-Podcasts. Heute kümmern wir uns auf relativ überschaubarem Niveau um die lautlichen Segmente von Sprachen, die auch gerne als Phoneme bezeichnet werden. Wir schauen, welche verschiedenen Verteilungen von segmentalen Elementen es gibt und lernen dabei auch, was ein Allophon ist. Dazu gibt es natürlich wieder ein paar Beispiele von verschiedenen Sprechern.
Das Speech Accent Archive findet man im Internet unter http://accent.gmu.edu/. Vielen Dank an Steven Weinberger und die vielen nicht bekannten Leute, die an diesem Archiv gearbeitet haben.
Stichworte: Phonologie, Phonem, Allophonie, Allophon, Repräsentaitonsebenen, underlying form, phonetische Realisierung, Auslautverhärtung, phonologische Regel.
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In diesem Podcast werden verschiedene sprachliche Phänomene anhand von Audiobeispielen erklärt. Wir beginnen mit den Grundlagen der Phonetik und arbeiten uns dann weiter durch die Materie.
Alle Kommentare
Hi,
Ich höre mir die Podcasts sehr gern an, zur Repetition sozusagen. Studiere eigentlich Linguistik, mache aber gerade ein Semester Zividienst und überbrücke meinen linguistischen Wissensdurst mit diesem Podcast :) Die Sache mit den Versfüssen und Moren habe ich das erste Mal in meinem Kopf strukturieren können dank der letzten Folge, danke! Hoffentlich kommt bald ein neuer...
Grüsse, Kim
Servus,
zuerst einmal tausend Dank für deine Bemühungen. Ich hab zwar Linguistik nur als Pflichtfach im Grundstudium gemacht, aber davon war ich durchaus begeistert. Deine ausgezeichneten Podcasts verdrängen wieder meine schönen Erinnerungen und ich warte bereits auf die neue Folge!
Lg
Krisdi
Guten Tag
Über mich... Ich bin Yola (im Internet - Mischata :)). Es bin ich Russe, lebe in Moskau. Ich studiere Deutsch selbst, darum habe viele Probleme mit der richtigen Sprache. (Ai, dieses ist - ich bitte um Entschuldigung für falsche Worte (und Wörter :)) und die "eigentümliche" Grammatik.) Ich habe keine Begabung für Sprachen, weil ich Naturforscher von Natur bin (die Biologie, die Chemie, die Physik, die Mathematik sind meins). 25 Jahre lernte English, sollte "My English is poor rather" nuscheln (na gut, bis zu heute kann einige aus geliebtes "Soil Science" oder aus "New York Times" lesen, lese i-net Seiten ohne Übersetzer, obwohl mit der Anstrengung, aber zu sprechen?). Jetzt lerne ich Deutsch, mit vollem Recht rede stolz "I don?t speak English" :). Meine Fortschritte in Deutsch sind größer als in English. Ich finde, dass ich mein "Zertifikat Deutsch" mit dem Prädikat "elendes Genügend" bestanden habe. Ich war zwei Mal in Deutschland (Berlin und Dresden, sah "Sixtinische Madonna" von Raffael mit meinen leiblichen Augen; ah, Mami würde sich über mich freuen). Das hat mir graue Haare hinzugesetzt, aber habe ich ganz allein hingefahren, gelebt dort und zurückgefahren - ein Erfolg.
Aber über wichtigste... Ich dürste nach neuen Folgen von Linguistik-podcast.de! Eigentlich, habe ich unlängst von Podcasts gewusst (ah, wie man spricht: "immer (sind) Sachen ja und Fälle". = keine Möglichkeiten, oft, + die große Faulheit :)). Aber habe ich schnell im iTunes Ihre Linguistik-Podcast gefunden, und habe schon "bis zu Löcher" anhören. (Ich zweifele - "an" oder nicht, aber habe kein Vorsagen, und weiß ganz nicht wie von "anhören" das Perfekt zu basteln. Die Wörterbücher tragen ein Delirium) Warte schon, dass mein kleiner Freund - Player mir in die Ohren statt einer Linguistik-Podcasts Folge sagt: "NEEE!! Ich bin schon SA-A-ATT" :) (in Russisch sind Vokale nur kurz und sehr kurz, bedeutet ein langer Vokal irgendeine Emotion) (ah, wenn man ganz allein lernt, hat man viele Fragen und keine Antworten - auf Russisch klingt all ganz kurz, mag sein, dass ein genaues Analog ist, aber kenne ich das nicht :().
Wenn ernst zu reden... Sie schaffen ein gutes, gediegenes, interessantes und sehr nützliches Werk. Im iTunes habe ich noch nur ein ernstes Podcast über Deutsch, ein Paar interessanten Podcasts über Englisch und kein (Schmach und Schande!) ernstes Podcast über Russisch von Russen gefunden. Ich wünsche Ihnen Kräfte und das Interesse für die weitere Arbeit. Es gelingt eingängig und anschaulich. Mir, z.B., hat blankes Vergnügen gewährt die "Bildchen" zu Verben "schmatzen", "gähnen" und andere in der 1 Folge - herzlich (vielleicht, gibt?s andere Wörter für meine Emotion, aber, leide, kenne ich nochmal nicht.) Die Experimente mit einem Stück Blech sind auch sehr interessant. Ein besonderer Dank für die nicht eilige Rede - für mich wie einen Fremden ist es sehr wichtig.
Was wollte ich noch sagen... Zu meinem Glück ist das Wort kein einfacher Satz der Foneme, anderenfalls keiner mich verstehen könnte. Meine Zunge ruht nicht auf dem Unterkiefer wie im Grabe, aber stützt stolz mit der Vorderzunge am Oberkiefer ein bisschen höher als Alveolen. Mehr als andere leidet "L", aber kriegen (wie man spricht: "auf Nüsse":)) alle Konsonanten noch was. Aber meine Studenten fragen niemals: "Was, was sagen Sie?". (Ich bin Dozent (Chemie) im Moskauer Universität der Naturordnung. Na, hinter der grausamen "Naturordnung" steckt die einfache Melioration, aber "aus das Lied kann man das Wort nicht wegwerfen".) Das Gehirn hört nicht nur Ohren, auch hört sich selbst. Wenn eine nicht deutliche Information von Ohren geht, setzt es ein ähnlich klingendes geeignetes zur Situation Wort ein. Natürlich, von seinem Lexikon. Wenn das Lexikon klein ist, ist ein komischer Effekt. Obwohl, wenn die Situation nicht deutlich ist, ist auch das "interessante" Ergebnis. In einem Hotel versuchte ich "wohin?" zu sagen. Die Frau auf der Rezeption fragte erstaunt "Wäsche?". (Oi, schämte doch ich mich dann meiner schlechten Artikulation se-ehr. Aber kann nur dazu sagen mit Worte von Tjuttschew "Uns gibt's nicht, vorauszuahnen wie unsres Wort widerhallen, und gibt's uns das Mitgefühl wie der unirdische Segen". Ah, ich bemühte mich. Welches Ergebnis ist, weiß nicht. :() Ich habe einige Probleme mit der Tonperzeption, darum lebe in den Schallen ein bisschen länger als andere, und manchmal in den unrichtigen Fonemen. Z.B., in einem Rammsteins Lied klingt "aus" ? ich redete mich ein Halbjahr zu, dass ich ein "Aus" höre und kein "Auf". Na ja, jetzt ich höre richtig hier und in anderen Stellen, aber finde, dass der Halbjahr zu viel ist. Ja, das Gehirn hört sich selbst, frühe, als deutsche Fonemen meinem Bewusstsein neu waren, hörte ich deutlich, dass sich die deutschen Schalle heftig von russischen Schallen unterscheiden. Und jetzt! Mein boshaftes Gehirn (fragend mich nicht :)) tauscht deutschen Fonemen gegen Russische aus seinem Speicher, und finde ich Unterschiede nicht mehr als die Unterschiede zwischen verschiedene russische Menschen. Nur mit seltenen Stimmen nun nehme ich schöne weiche deutsche Fonemen wahr. Leider. Sie sind wirklich schön. Zu meinem Glück verwischen Laute von Rammsteins Lieder sich nicht. Ich grabe mich in die Laute wie in das Daunentuch. Sie alle sind weich! Sie sind gedämpft! Sie sind deutlich zu meiner Freude! Es gibt viel die rauschende, raschelnde, zischende Laute! Es ist erschütternd, wahnsinnig schön! Ich würde sagen - zart... Es ist wie ein Kätzchen - weich, pelzig, warm, gemütlich...
Und noch, wenn ich darf... (ich unverschämt hoffe, habe noch nicht gelangweilt). Ich weiß nicht, ob eine Theorie ist oder nicht. Aber, die Fälle sind von Antikzeit an bekannt. Wenn ein Redner gut ist, versteht der Mob, hörend fast nichts, verstehen Ausländer, ohne die Sprache zu beherrschen. Ich führe die Rede dazu, dass ich zu verstehen nicht darf! Ich kenne die Wörter nicht, nur einige, höre "mehr oder weniger" deutlich nur nach dem dritten Abhören. Mein boshaftes Gehirn schiebt mir dienstbeflissen ähnlich klingende russische Wörter statt der unbekannten deutschen Wörter zu. Ja, zuerst höre ich ein Gemisch aus zwei Sprachen, spitzwort auf Russisch ?"surschik". Trotzdem verstehe ich! Wie das Wort nicht eine Summe Fonemen, so ist die Rede nicht nur eine einfache Summe der Wörter. Na ja, helfen Internationalwörter, Latein, selbstverständlich, Lautillustrationen, aber wichtigste (meiner Meinung nach) - die Intonation und die logische Betonung. Die klassische Wechselbeziehung des Allgemeines und des Besondere in der Einzeldisziplin am konkreten Beispiel :).
Uff... ich hoffe, dass Sie mich noch nicht verwünscht haben, weil dixi. Nochmal wünsche Ihnen schöpferische Kräfte und Ideen. Danke für das interessante Podcast.
Mit dem Respekt und großen Grüßen aus Russland, Yola.
P.S. Nebenbei gesagt, ist Unicode nicht nur in der Linguistik, aber in Internet auch, und unterordnet sich Ihre i-net Seite ihm nicht, so sehe ich der Umlaut: "Vorschl?ge f?r Sendungen sind immer sehr willkommen. Nat?rlich ?". Das schadet nicht zu viel - das schaut viele Seiten sich. Ich bin es gewohnt, aber ohne Das wäre besser.